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SUMMARY:Software defined Defense
DESCRIPTION:Vortrag 1: "Das UNIITY Software-Framework als Werkzeug zur Umse
 tzung von SDD an praktischen Beispielen."\n\nDer Referent:  Fregattenkapitä
 n Volker Voss kennt sich aus mit der Seefahrt – und mit Software. Kein Wund
 er also, dass der Marineoffizier seit über zehn Jahren an einer digitalen L
 ösung arbeitet um Seekarten, Zirkel und Bleistift auf der Brücke eines Tend
 ers zu ersetzen. Mit seiner Idee hat er sich an den Cyber Innovation Hub de
 r Bundeswehr gewendet. Hier wurde dem Bundeswehr Intrapreneur der Raum und 
 die Möglichkeiten gegeben um seine Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Da
 s Ergebnis ist heute unter dem Namen „Tesla Tender“ in der Erprobung. Das P
 rojekt fusioniert verschiedenste Sensordaten, erstellt ein digitales Lagebi
 ld und macht damit Buntstifte überflüssig.\n\nDer Vortrag: Der Bund und ins
 besondere die Bundeswehr besitzen mit „UNIITY“ ein für den Bund quelloffene
 s Software-Framework, welches sich aufgrund seines generischen und modulare
 n Aufbaus für viele nicht nur militärische Anwendungszwecke eignet. Der Vor
 trag stellt zum einen UNIITY und die Vision dahinter vor und erläutert an m
 ehreren Beispielen aus der Praxis, warum es nicht nur das ideale Werkzeug z
 ur Umsetzung von SDD in den Streitkräften ist, sondern wo SDD bereits heute
  aktiv gelebt wird. Dazu werden verschiedene Innovationsprojekte, OPEXe, in
 ternationale Übungen und auch aktive operative Anwendungsfälle herangezogen
 . Anschließend wird auf die Zusammenarbeit mit BAAINBw und ZDigBw eingegang
 en und ein Ausblick und die zukünftige Rolle von UNIITY gegeben. Den Abschl
 uss bildet die Vorstellung, wie man als Industrie- und Wissenschaft für die
  Integration seiner Produkte bzw. eine Zusammenarbeit mit UNIITY in Kontakt
  treten kann.\n\n\n\nVortrag 2 : „Offenheit als Voraussetzung für Wirksamke
 it – Warum SDD ohne interoperable Ökosysteme scheitert“\n\nDer Referent: Be
 rtrand Mignot ist Mitgründer von NEXMARIS und verfügt über mehr als 20 Jahr
 e Erfahrung in Bankarchitektur, Sicherheitsprojekten und internationalen Re
 gierungsprogrammen – von Systemmigrationen bei Deutsche Bank bis zur Restru
 kturierung in Post-Konfliktstaaten. Er verbindet technologische Expertise m
 it einem klaren Blick für operative Realitäten – insbesondere dort, wo digi
 tale Souveränität, Interoperabilität und strategische Resilienz gefordert s
 ind.\n\nDer Vortrag: Software Defined Defence (SDD) verspricht eine neue Är
 a der Fähigkeitsentwicklung – schnell, digital und flexibel. Doch der Blick
  in die Realität zeigt: Fragmentierte Systeme, proprietäre Schnittstellen u
 nd isolierte Innovationsinseln verhindern bislang den flächendeckenden Wirk
 ungseintritt. Am Beispiel der Unterwassersicherheit skizziert der Vortrag, 
 warum Forschungsprojekte und Einzelinitiativen nicht ausreichen, solange es
  an verbindlichen Standards, zivil-militärischer Interoperabilität und eine
 r gemeinsamen Plattformlogik fehlt. Ausgehend vom Nord Stream-Sabotagefall 
 wird dargelegt, wie offene Datenformate, API-gesteuerte Architekturen und e
 in europäischer Regulierungsrahmen die Grundlage für ein zukunftsfähiges, v
 erteidigungsfähiges digitales Ökosystem bilden können – und müssen.\n\n\n\n
 Vortrag 3: „SDD, Resilienz und strategische Souveränität: Was Verteidigungs
 fähigkeit heute bedeutet“\n\nDer Referent: Dr. Moritz Brake ist sicherheits
 politischer Analyst, Reserveoffizier der Deutschen Marine und Mit-Gründer d
 er Nexmaris GmbH (maritime Sicherheit & Resilienz). Er ist Senior Fellow am
  Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) d
 er Universität Bonn. Mit der kombinierten Erfahrung aus militärischen Einsä
 tzen aus über 20 Jahren Dienst in der Marine und als promovierter Experte f
 ür War Studies (King’s College London), ist er Berater für Regierung, Behör
 den und Unternehmen und arbeitet er an der Schnittstelle zwischen Politik, 
 Streitkräften, Industrie und kritischen Infrastrukturen.\n\nDer Vortrag: So
 ftware Defined Defence (SDD) ist kein reines Technologie- oder Beschaffungs
 projekt, sondern strategischer Hebel zur Gewährleistung glaubwürdiger Verte
 idigungsfähigkeit in einer Zeit eskalierender geopolitischer Spannungen. De
 r Beitrag beleuchtet, welche Rolle Resilienz, Interoperabilität, Effizienz 
 und Effektivität im Zusammenspiel aus verfügbarer Hardware und rasch einset
 zbaren digitalen Upgrades spielen müssen – und warum es nicht genügt, nach 
 bekanntem etabliertem Muster Systeme zu entwickeln. Im Zentrum stehen die F
 ragen: Welche Fähigkeiten brauchen wir, wenn es ernst wird? Wie schaffen wi
 r es mit knappen Ressourcen und kurzem Zeithorizont, bestehende Technologie
  so in ihrer Effizienz und Effektivität zu steigern, dass sie die strategis
 che Handlungsfähigkeit Deutschlands und Europas in diesen unruhigen Zeiten 
 sicherstellen hilft.\n\nAnmeldung hier bitte nur für die Vor-Ort-Teilnahme 
 im IT Center University of Cologne (ITCC) . Anfahrt siehe https://itcc.uni-
 koeln.de/das-itcc/kontakt/anfahrt.\n\nTeilnahme Online (keine Anmeldung erf
 orderlich): (Bitte Kamera und Mikrofon während der Präsentationen ausschalt
 en!) Zugangsdaten: Zoom Zugangslink\n\nDie Slides der Vorträge werden, soba
 ld verfügbar unten unter Dateien verlinkt. Es erfolgt kein Videomitschnitt.
LOCATION:IT Center University of Cologne (ITCC)
DTSTAMP:20250603T124726Z
DTSTART:20250603T160000Z
DTEND:20250603T180000Z
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