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SUMMARY:IT-Trends in der Energiewirtschaft
DESCRIPTION:Angesichts der öffentlichen Diskussion über Kernenergie und fos
 sile Brennstoffe wird häufig übersehen, dass gerade in der Energiewirtschaf
 t eine Reihe von Entwicklungen laufen, welche neue Aufgaben und Herausforde
 rungen für Informatik und Telekommunikation bedeuten:\n\nStromerzeugung übe
 r Solaranlagen, Windkrafträder oder Blockkraftwerke, wie sie jetzt auch von
  VW vertrieben werden, erfordern nicht nur die Technik, um jede Anlage für 
 sich zu steuern. Gleichzeitig vervielfacht sich die Zahl der Energieerzeuge
 r, wird die Erzeugung abhängig vom Wetter und vielen dezentralen Entscheidu
 ngen – trotzdem soll die Netzspannung stabil bleiben. Schon heute gibt es i
 n vielen Ländern Echtzeit-Preise für Strom, daneben etablieren sich Terming
 eschäfte, für die eine genaue Vorhersage von Angebot und Nachfrage erfolgsk
 ritisch ist. Laut Energiewirtschaftsgesetz müssen seit Anfang  2010 in alle
 n Neubauten elektronische Zähler, sogenannte „Smart Meter“, eingebaut werde
 n. Das kostet nicht nur sondern eröffnet auch neue Möglichkeiten.\n\nAn die
 sem Themenabend wollen wir einige dieser Trends aufgreifen, den aktuellen S
 tand der Entwicklung darstellen und fragen, welche Herausforderungen für di
 e IT sich daraus in den nächsten Jahren ergeben werden.  \n\n\n\nVortrag 1:
 \n\nSmart Metering\n\nWolfgang Hertling, Leiter Rechenzentrum der RheinEner
 gie AG\n\nErfahrungen aus dem Pilotprojekt der ReinEnergie AG\n\n 	Ziele un
 d Design des Pilotprojekts 	Lessons Learned 	Was kommt im Zusammenhang mit 
 Smart Metering auf die Informatik eines Energieversorgers zu? \n\nDer Refer
 ent: Wolfgang Hertling ist seit fast 40 Jahren bei der RheinEnergie AG besc
 häftigt. Als Leiter Informationstechnologie Produktionszentrum hat er am Pi
 lotprojekt „Smart Metering“ maßgeblich mitgewirkt.\n\n\n\nVortrag 2:\n\nPro
 gnose des Energiebedarfs\n\nGerhard Hoffmann, Geschäftsführer Ifes GmbH    
 \n\nSimulation des Energiebedarfs eines Objektes, einer Siedlung, eines Gri
 ds, um die Frage zu beantworten: Wer braucht wann wie viel Energie?\n\nDer 
 Referent: Dipl.-Ing./Dipl.-Wirt.Ing. Gerhard Hoffmann, Geschäftsführer der 
 ifes - Institut für angewandte Energiesimulation und Facility Manage­ment G
 mbH, Frechen, berät seit 20 Jahren  Architekten, Planer, Bauherren und Inve
 storen bei der Realisierung nachhaltiger Energie- und Klimakonzepte. Von 19
 86-1990 war er Energiebeauftragter der Stadt Köln, von 2000-2008 Lehrbeauft
 ragter an der FH Münster, Fachbereich Architektur zum Thema Energie- und Kl
 imakonzepte.\n\n\n\nVortrag 3:\n\nVon Smart Metering zum Smart Grid\n\nDiet
 er Novotny, Leiter Produktmanagement GÖRLITZ AG    \n\nDie Görliz AG entwic
 kelt Softwarezentralen für den Energiemarkt. Aus dieser Sicht ergeben sich:
 \n\n 	Struktur & Grundsätzliches zu dem Thema 	Was ist technisch zu erwarte
 n? Was braucht „man“? 	Was hat das für Auswirkungen auf die Informatik? 	Wa
 s erwartet uns in der Forschung und in der Industrie? \n\nDer Referent: Dip
 l.-Ing. (FH) Dieter Novotny war nach dem Studium der Nachrichtentechnik in 
 Köln zunächst bei der SAE-Elektronik in Köln in der Entwicklung im Bereich 
 Fernwirktechnik tätig. Im Jahre 1998 wechselte er zur GÖRLITZ AG und war do
 rt bis 2007 als Projektleiter in der Entwicklung tätig. Seit 2007 ist er im
  Bereich Produktmanagement aktiv, den er seit 2010 leitet. Herr Novotny ver
 tritt die GÖRLITZ AG in mehreren nationalen und internationalen Organisatio
 nen und Normungsgremien.\n\n\n\nVortrag 4:\n\nCo-Innovation und neue Geschä
 ftsmodelle - AMI (Advanced metering infrastructure) als Sprungbrett zu nach
 haltigen Kundenbeziehungen in der Energiewirtschaft\n\nThomas Weisshaupt, B
 usiness Development Smart Energy bei Tieto Deutschland GmbH\n\nEnergieverso
 rger stecken in der Zwickmühle - sie müssen eine Smart Meter Infrastruktur 
 schaffen, die dazu führt dass sie in Summe weniger kw/h absetzen. Das geht 
 nur mit einem Wandel in Geschäftsmodellen, dem Willen zur Effizienz und ein
 er Öffnung zu branchen-übergreifenden Lösungen.\n\n 	Struktur & Grundsätzli
 ches zum Thema AMI 	Vom Abnehmer zum Kunden - Energiesparen als Geschäft 	W
 as hat das für Auswirkungen auf die IT? 	Wo liegen Handlungsfelder? Beispie
 le aus Schweden \n\nDer Referent: Thomas Weisshaupt hat Betriebswirtschaft 
 studiert und beschäftigt sich seit mehr als 10 Jahren mit dem Aufbau und de
 r Transformation von digitalen Geschäftsmodellen (die letzten fünf im Berei
 ch er Energieversorgung) - u.a. hat er für einen führenden Energie-Großhänd
 ler eine White-label-plattform zum Thema Energiespar-Services aufgebaut. \n
 \n\n\nModeration: Sabine Kaldorf, innovativ Beraten
DTSTAMP:20180917T192731Z
DTSTART:20100713T160000Z
DTEND:20100713T190000Z
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