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Regionalgruppe
Köln
Vortrag

Industrie 4.0

Themenabend am 04.02.2015 bei der GESIS

Datum und Uhrzeit

04.02.2015, 18:00 - 21:00 Uhr
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Veranstaltungsort

GESIS
Unter Sachsenhausen 6-8
50667 Köln, Deutschland

Beschreibung

Industrie 4.0 ist ein Zukunftsprojekt in der Hightech-Strategie der deutschen Bundesregierung, mit dem die Informatisierung der Fertigungstechnik vorangetrieben werden soll. Ziel ist die intelligente Fabrik (Smart Factory), die sich durch Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz und Ergonomie sowie die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse auszeichnet. Technologische Grundlage sind Cyber-physische Systeme und das Internet der Dinge. Ziel des heutigen Themenabends ist eine weitere Beleuchtung verschiedener Aspekte dieses gerade für Informatiker spannenden „Hype“-Themas.
 

Vortrag 1:    < entfallen >

Industrie 4.0 aus der Unternehmenssicht

Dr. Julian Reichwald ist selbständiger Technologieberater mit langjähriger Erfahrung in der Konzeption und Entwicklung von Echtzeit-Produktionsunterstützungssystemen in der mittelständischen Automobilzulieferindustrie. Er ist einem Ruf an die DHBW Mannheim gefolgt, an der er voraussichtlich ab dem 01.02.2015 als Professor für Wirtschaftsinformatik tätig werden wird.

Der Vortrag betrachtet das Themenfeld „Industrie 4.0“ aus der Unternehmenssicht. Welche Technologien spielen eine Rolle und welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Chancen und Risiken – auch aus mittelständischer Sicht – werden im Spannungsfeld zwischen technischer Realisierbarkeit und ökonomischem Nutzen diskutiert. Dabei wird auch auf die schrittweise Integration bestehender produktionstechnischer Anlagen und Ressourcen in den Kontext einer „smarten Fabrik“ eingegangen.

Vortrag 2:

„Industrie 4.0 aus Sicherheitssicht: Sind Daten mehr wert als Produkte?"

Winfried Stephan war bis Ende 2014 IT-Sicherheitsanalytiker und Berater bei der T-Systems im Bereich IT Security Services. Tätigkeitsschwerpunkte waren u.a. die Sicherung von Informationsprozessen gegen Angriffe im und am Fahrzeug, die Erstellung von Sicherheitskonzepten und Beratung verschiedener Bereiche des Automobilherstellers bei der Umsetzung der Konzepte, die Beratung der Zulieferer bei Schaffung gesicherter Produktionsumgebungen und die Bearbeitung von Sicherheitsfragen in Verbindung mit Industrienetzen bei Zulieferern der Automobilindustrie.

Der Vortrag zeigt ausgehend vom Ist-Zustand auf, welche Herausforderungen aus Sicherheitssicht zu bewältigen sind, bis „Industrie 4.0“ eingeführt werden kann. Es wird dargelegt, dass der Übergang zu Produktionsweisen mit dem Anspruch „Industrie 4.0“ wahrscheinlich ein längerfristiger Prozess sein wird.

Vortrag 3:

R.I.P. German Industrie 4.0"

Dr. Winfried Felser hat als Unternehmensberater und später als stellvertretender Leiter des Fraunhofer-Anwendungszentrums für Logistikorientierte Betriebswirtschaft in Paderborn Unternehmen dabei unterstützt, neue Technologien für den Wandel von Produkten und Wertschöpfungsprozessen zu nutzen.
Er ist seit 2000 Gründer und Vorstand der NetSkill AG bzw. der Competence Site, einem Kompetenz-Netzwerk mit mehreren Tausend Experten aus Wissenschaft und Praxis zu den Themenbereich Management, IT und Technik. Er ist zudem Herausgeber des Competence Reports und der jährlich erscheinenden Competence Books zu aktuellen Themen wie BPM, MES, CRM, Business Intelligence, Industrie 4.0, Enterprise 2.0 und Intralogistik.

Der Vortrag ist ein hoffentlich fiktiver Nachruf auf die „deutsche“ Industrie 4.0. Vielleicht sollten wir hier und heute nach vorne in das Jahr 2020 und dann zurückblicken, um jetzt die richtigen Weichen zu stellen bzw. zu erkennen, welche Weichen vielleicht noch nicht ideal gestellt sind. Dabei ist der Referent Verfechter des Industrie-4.0-Weges und so soll der Nachruf auch kein Spottwerk sein, sondern aufrütteln.

Moderation: Detlef Lippert

Organisator

RG Köln

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