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SUMMARY:Digitale Bildung
DESCRIPTION:Digitalisierung ja – aber welche Art der digitalen Bildung brau
 chen wir? Benötigen die „Digital Natives“, die oft schon im Kindergartenalt
 er erste Erfahrungen mit Smartphones & Tablets gesammelt haben, überhaupt e
 inen Informatikunterricht? Ab welcher Schulklasse? Als Wahl- oder vielleich
 t sogar als Pflichtfach? Was gehört in so einen Unterricht? Muss wirklich j
 eder programmieren können? Reicht es nicht, über Datenschutz und unbedachte
  Verwendung von Social Media etc. aufzuklären? In diesem Themenabend beleuc
 hten drei Vorträge Aspekte der Digitalen Bildung: Warum ist informatische B
 ildung wichtig, was versteht man überhaupt darunter und schließlich wie sie
 ht informatische Bildung in der Praxis aus. Zur letzten Frage hören wir ein
 en Bericht eines Informatiklehrers.\n\nVortrag 1: Bildung in der digitalen 
 Welt: Medienbildung und/oder informatische Bildung?! \n\nDer Referent: Prof
 . Dr. Torsten Brinda studierte bis 1998 Angewandte Informatik an der Univer
 sität Dortmund. Seine wissenschaftliche Ausbildung absolvierte er an den Un
 iversitäten Dortmund und Siegen in den dortigen Fachgruppen für Didaktik de
 r Informatik und promovierte 2004 in Siegen zur objektorientierten Modellie
 rung im Informatikunterricht. 2005 folgte er einem Ruf an die Universität E
 rlangen-Nürnberg auf eine Professur für Didaktik der Informatik. Seit 2012 
 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der Informatik an die Universitä
 t Duisburg-Essen. Seine aktuellen Forschungsinteressen und -schwerpunkte li
 egen in den Bereichen Digitale Bildung sowie Schülervorstellungen und Kompe
 tenzmodellierung/-messung im Informatikbereich. Er ist Bundessprecher des F
 achbereichs „Informatik und Ausbildung/Didaktik der Informatik“ der Gesells
 chaft für Informatik (GI) und gehört zu den Verfassern der „Dagstuhl-Erklär
 ung“, die große Beachtung in der aktuellen Diskussion zur Digitalen Bildung
  fand.\n\nDer Vortrag: Seit ein paar Jahren gibt es eine verstärkte Diskuss
 ion im Bereich des nationalen Bildungssystems, wie dieses weiterentwickelt 
 werden soll, um den Herausforderungen der Digitalisierung für unsere Gesell
 schaft gerecht zu werden. Breit und weitestgehend unstrittig wird gefordert
 , verstärkt auch digitale Medien für das Lehren und Lernen in Schulen und H
 ochschulen einzusetzen mit dem Ziel der Ausprägung entsprechender Medienkom
 petenz. Dass es ohne Informatik jedoch keine Digitalisierung und damit kein
 en Bedarf für "Digitale Bildung" gäbe, wird in der Diskussion oft vernachlä
 ssigt. Bildung in der digitalen Welt, die den Anspruch hat, allgemeinbilden
 de Ziele von Schule zu verfolgen, muss Digitalisierung als Unterrichtsmitte
 l und als Unterrichtsgegenstand in den Blick nehmen.\n\nVortrag 2: »…und da
 nn musst du hier klicken!« – Was ist informatische Bildung?\n\nDer Referent
 : Daniel Siebrecht ist nach dem zweiten Staatsexamen in Informatik und Late
 in seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet »Didaktik der Inf
 ormatik« an der Bergischen Universität Wuppertal. In seinem Qualifikationsv
 orhaben (Betreuung: Prof. Dr. Ludger Humbert) setzt er sich unter anderem d
 amit auseinander, welche didaktischen Herausforderungen und Gestaltungsopti
 onen mit der Darstellungsform »Quelltext« verbunden sind, nicht zuletzt im 
 Kontrast zur steigenden Anzahl visueller Programmiersprachen.\n\nDer Vortra
 g wird die Frage nach informatischer Bildung und deren Bedeutsamkeit aufwer
 fen, die anhand alltagsnaher Beispiele sowie grundlegender informatikdidakt
 ischer Theorien beantwortet werden soll. In diesem Zusammenhang werden eine
 rseits einige begriffliche Überlegungen angestellt, um informatisches Fachv
 okabular im didaktischen Einsatz schlüssig zu gestalten; andererseits werde
 n die didaktischen Konzepte wie diejenigen der fundamentalen Ideen, der inf
 ormatischen Modellierung und der Phänomen¬orientierung vorgestellt. Zudem w
 erden exemplarisch ausgewählte, bekannte Ansätze der Informatikdidaktik wie
  »cs-unplugged« oder auch »strictly objects first« aufgegriffen.\n\nVortrag
  3: Digitale Bildung in der Schule – Einblick in den Informatikunterricht a
 n einem Gymnasium in NRW\n\nDer Referent:  Nils J. van den Boom studierte v
 on 2002 bis 2006 an der RWTH Aachen. Von 2007-2009 absolvierte er das Refer
 endariat. Seit 2009 ist er Lehrer für Mathematik und Informatik am Ernst-Mo
 ritz-Arndt-Gymnasium Bonn, seit 2015 Fachleiter für Informatik am Zentrum f
 ür schulpraktische Lehrerausbildung Bonn.\n\nDer Vortrag: In dem Vortrag wi
 rd ein kurzer Überblick gegeben in welcher Form das Fach Informatik an eine
 m Gymnasium angeboten werden kann und wie die Lehrpläne für Informatik auss
 ehen. Anschließend werden konkrete Informatikunterrichtsbeispiele aus den S
 ekundarstufen I und II präsentiert, um einen Einblick in die Praxis zu erha
 lten.\n\nModeration: Detlef Lippert (SyroCon Consulting GmbH)
LOCATION:Universität Köln
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